Eine große Bühne, rund 1.000 Besuchende und Forschung, die in drei Minuten begeistern soll: Das ist FameLab Germany, Deutschlands größter Wettbewerb im Wissenschaftserklären. Am Mittwoch, 1. Juli 2026, steigt das Finale in der Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle – ausgerichtet von der Wissenswerkstadt Bielefeld.
Zehn Nachwuchsforschende aus ganz Deutschland treten an. Die Regeln: kein Fachjargon, keine PowerPoint, kein Ablesen. In 180 Sekunden sollen Jury und Publikum überzeugt werden. FameLab-Wettbewerbe finden weltweit statt. Teilnehmen können Masterstudierende, Promovierende und junge Forschende ab 21 Jahren aus Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften. Ihr Thema dürfen die Teilnehmenden selbst aussuchen. Die Wissenswerkstadt Bielefeld organisiert jedes Jahr den Deutschland-Wettbewerb. Das Bundesfinale zählt zu den weltweit größten FameLab-Veranstaltungen.
Ein Bielefelder hat ein Heimspiel: Physik-Doktorand Maik Gärner von der Universität Bielefeld gewann den regionalen Vorentscheid in der Wissenswerkstadt mit einem Beitrag über neuartige magnetische Datenspeicher für Smartphones und Laptops. Alle Teilnehmenden qualifizieren sich über die fünf Vorrunden in ganz Deutschland. In der Rudolf-Oetker-Halle kämpfen sie um die Deutschland-Krone und das Ticket zur FameLab-Weltmeisterschaft im kommenden Dezember in Polen.

© Wissenswerkstadt/ Tim Fröhlich
Über den besten Beitrag entscheidet eine hochkarätig besetzte Jury: Professorin Dr. Michaela Vogt (Universität Bielefeld; Prorektorin für Internationales, Diversität und Gesellschaft), Professorin Dr. Natalie Bartholomäus (Hochschule Bielefeld, Vizepräsidentin für Transfer und gesellschaftliche Wirkung), Dr. Ulrike Brandt-Bohne (Wissenschaftsjournalistin und Dozentin am Institut für Wissenschaftskommunikation NaWik) und Marcus Weber (Science-Show-Gruppe „Die Physikanten“).
Moderiert wird der Abend von Marvin Meinold.
Tickets für das Finale kosten 13 Euro (ermäßigt 8 Euro) und sind erhältlich in der Tourist-Information in der Wissenswerkstadt (Wilhelmstraße 3) sowie online.