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Ein Treffen von „besonderer Bedeutung“


Text: Universität Bielefeld

Die Medizinische Fakultät OWL der Universität Bielefeld ist vom 22. bis 25. September 2026 Gastgeberin der 120. Jahrestagung der Anatomischen Gesellschaft. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Veranstaltung steht der Austausch über aktuelle Entwicklungen des Fachs.

Bei der mehrtägigen Konferenz treffen sich Wissenschaftler*innen, Ärzt*innen und Fachpersonen, um neuste Ergebnisse der anatomischen Forschung zu präsentieren „Für uns ist das Treffen ein sehr wichtiges Forum, um Perspektiven des Fachs zu diskutieren und um die Vernetzung untereinander zu stärken, auch über die jeweiligen Institutionsgrenzen hinaus“, sagt Professor. Dr. Björn Spittau, Organisator der Veranstaltung vor Ort.

Mann in weißem Shirt und grauer Weste zeigt ein anatomisches Modell des menschlichen Muskelbeins mit Beckenansatz.
Prof. Dr. Björn Spittau, Leiter der AG für Anatomie und Zellbiologie an der Medizinischen Fakultät OWL, ist verantwortlich für die Organisation der Jahrestagung vor Ort.

Traditionstreffen an einer jungen Fakultät

Bereits seit 1886 findet die Tagung der Anatomischen Gesellschaft jährlich statt. „Gerade für unseren sehr jungen Standort ist die Ausrichtung der Veranstaltung also eine sehr besondere Gelegenheit, die anatomische Forschung und Lehre in Bielefeld sichtbar zu machen“, sagt Professorin Dr. Claudia Hornberg, Gründungsdekanin der Medizinischen Fakultät OWL. „Vor allem auch, weil die Anatomie für den Aufbau Fakultät eine maßgebliche Bedeutung hat.“ Björn Spittau, Leiter der Arbeitsgruppe für Anatomie und Zellbiologie an der Universität, wurde 2020 als erster Professor an die im Vorjahr gegründete Medizinische Fakultät OWL berufen.

Informationen zur Arbeitsgruppe für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät OWL und das Programm zur Jahrestagung finden Sie auf der Website der AG.

Zur Anatomischen Gesellschaft:

Seit 1886 fördert die Gesellschaft die Anatomischen Wissenschaften. Neben der jährlichen Tagung unterstützt sie den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Fortbildung von Anatom*innen. Trotz der Gründung und Niederlassung in Deutschland ist die Gesellschaft bewusst international ausgerichtet und pflegt interdisziplinäre Beziehungen zu in- und ausländischen Fachgesellschaften.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Anatomischen Gesellschaft.