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Universität startet erste IHK‑Schulkooperation


Text: Universität Bielefeld

Mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) haben die Universität Bielefeld und die Gertrud-Bäumer-Realschule am 5. März eine Vereinbarung zur „Kooperation IHK-Schule–Wirtschaft“ unterzeichnet. Für die Universität ist es die erste Kooperation dieser Art.

Mit der Vereinbarung beteiligt sich die Universität am IHK-Programm zur Vernetzung von Schulen und ausbildenden Einrichtungen in der Region. Ziel ist es, Schüler*innen praxisnahe Einblicke in Ausbildungsberufe zu geben und sie bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen. Zugleich kann die Universität frühzeitig Kontakt zu potenziellen Auszubildenden aufnehmen.

Die Universität bietet in ihrer Verwaltung und in den Fakultäten eine breite Palette an Ausbildungsberufen an. Durch die Kooperation mit der Gertrud-Bäumer-Realschule erhalten Schüler*innen und Lehrkräfte Einblicke in diese Angebote sowie in die Abläufe einer wissenschaftlichen Einrichtung.

Dr. Stephan Becker, Kanzler und Leiter der Verwaltung der Universität, IHK-Geschäftsführerin Ute Horstkötter-Starke und Ansgar Leder, Schulleiter der Gertrud-Bäumer-Realschule (vorne von links) unterzeichnen im Beisein von Schüler*innen sowie weiteren Kooperationspartner*innen die Vereinbarung.
Dr. Stephan Becker, Kanzler und Leiter der Verwaltung der Universität, IHK-Geschäftsführerin Ute Horstkötter-Starke und Ansgar Leder, Schulleiter der Gertrud-Bäumer-Realschule (vorne von links) unterzeichnen im Beisein von Schüler*innen sowie weiteren Kooperationspartner*innen die Vereinbarung.

Ute Horstkötter-Starke, IHK-Geschäftsführerin Berufliche Bildung, stellte während der Unterzeichnung in der Universität die Zielsetzung vor: „Mit diesem Projekt fördern wir die Zusammenarbeit weiterführender Schulen und ausbildender Organisationen in Ostwestfalen, um eine stärkere Vernetzung der Partner zu erreichen. Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft sind ein Gewinn für alle Seiten: Durch die Partnerschaft erhalten Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt des Partnerunternehmens und machen sich mit den Voraussetzungen für den Erhalt einer Ausbildungsstelle vertraut. Ausbildungsbetriebe wiederum können frühzeitig potenzielle Nachwuchskräfte kennenlernen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken.“ Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglichten Schülerinnen und Schülern, eine bessere Entscheidung über ihre berufliche Laufbahn zu treffen. „Darüber hinaus wollen wir unsere IHK-Mitgliedsunternehmen dabei unterstützen, sich mit dem Schulalltag vertrauter zu machen und zudem Schulen die Arbeitswelt näherzubringen“, erklärte Horstkötter-Starke.

Dr. Stephan Becker, Kanzler und Leiter der Verwaltung der Universität Bielefeld, freut sich über die Zusammenarbeit: „Die Universität Bielefeld bietet eine große Bandbreite an Ausbildungsberufen in unserer Universitätsverwaltung und den Fakultäten, was gar nicht so bekannt ist. Das möchten wir ändern. Durch die Schulkooperation mit der Gertrud-Bäumer-Realschule, unserer ersten Kooperationsschule im Programm der IHK, erleben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, wie vielfältig und praxisnah Ausbildung an einer Universität sein kann und welche exzellenten Rahmenbedingungen es für Ausbildung hier gibt. Gleichzeitig tragen wir gemeinsam mit der Gertrud-Bäumer-Realschule zur Berufsorientierung junger Menschen bei.“

Auch Ansgar Leder, Schulleiter der Gertrud-Bäumer-Realschule in Bielefeld, hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: „Unsere Kooperation mit der Universität Bielefeld betrachte ich in vielerlei Hinsicht als gewinnbringend. Die Anzahl verschiedener Ausbildungsberufe deckt einen großen Teil der Interessen unserer Schülerinnen und Schüler ab. Zudem ermöglicht die räumliche Nähe beider Institutionen eine reibungslose und effektive Zusammenarbeit, die wir in der Vergangenheit bereits durch andere Projekte wie das Teutolab erfahren durften.“ Eine berufliche Ausbildung in der Universität Bielefeld sei für die Schülerschaft der Realschule ein idealer Einstieg in das Berufsleben, so der Schulleiter. „Mit dem mittleren Bildungsabschluss haben die Jugendlichen die passende Voraussetzung für eine Duale Ausbildung. Sollten sie im Anschluss motiviert sein, sich weiterzubilden und später noch ein Studium zu beginnen, dann haben sie das universitäre Umfeld bereits kennengelernt.“

Weitere Informationen

Zur Information der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld zur Unterzeichnung geht es hier.