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Universität vertieft Kooperationen in Asien


Text: Universität Bielefeld

Wie kann die Universität Bielefeld neue Kooperationen mit hochrangigen Partneruniversitäten in Asien anstoßen und bestehende Verbindungen im asiatischen Raum stärken? Zu diesen Themen reisten Rektorin Professorin Dr. Angelika Epple und Professorin Dr. Michaela Vogt, Prorektorin für Internationales, Diversität und Gesellschaft, Mitte Juni nach China und Japan. Sie wurden von Fakultätsvertreter*innen begleitet. Ziele waren insgesamt fünf Universitäten in Shanghai und Hangzhou (China) sowie Osaka und Tokio (Japan). 

„Wir möchten mit passenden exzellenten Universitäten in China und Japan langfristig zusammenarbeiten und den Austausch unserer Studierenden und Forschenden vorantreiben. Beide Seiten sollen von wissenschaftlichen und kulturellen Erfahrungen auf internationalem Top-Niveau profitieren können“, sagt Angelika Epple. „Die persönlichen Begegnungen mit den Partner*innen an den Universitäten in Japan und China waren der Ausgangspunkt, um neue Kooperationen ausloten oder sogar besiegeln zu können“, ergänzt Michaela Vogt. Rektorin und Prorektorin wurden von Arina Deriugina aus dem Team Strategische Internationalisierung im International Office der Universität Bielefeld begleitet.

Die Asienreise in Bildern

Erster Stopp war Shanghai (China) mit der Shanghai University of Finance & Economics und der Tongji University. Professor Dr. Paul Schrader, Dekan der Bielefelder Fakultät für Rechtswissenschaft, begleitete Rektorin und Prorektorin für Gespräche mit Partner*innen im Fachbereich Rechtswissenschaft. Ziel war es, gemeinsame Anknüpfungspunkte in Forschung und Lehre zu erarbeiten, um Kooperationen zu entwickeln. 

Am zweiten Stopp, der Zhejiang University in Hangzhou (China), lag der Fokus auf Austauschformaten mit Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen der Universität aus den Bereichen Biologie und Soziologie. Professor Dr. Joseph Hoffman von der Bielefelder Fakultät für Biologie war ebenfalls vor Ort. Angelika Epple unterzeichnete mit den Partner*innen in Hangzhou ein gemeinsames Memorandum of Understanding, also eine schriftliche Absichtserklärung beider Seiten für eine zukünftige Zusammenarbeit.

Am dritten Stopp in Osaka (Japan) traf die Delegation Vertreter*innen der strategischen Partneruniversität. Begleitet wurden Angelika Epple und Michaela Vogt von Professor Dr. Harald Gröger von der Fakultät für Chemie, der die bestehende Kooperation im Fachbereich Chemie initiiert hat und seit Jahrzehnten vorantreibt. 

Am letzten Stopp, der Rikkyo University in Tokio (Japan), standen Gespräche im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an. Hierzu begleitete Professor Dr. Hermann Jahnke von der Bielefelder Fakultät für Wirtschaftswissenschaften die Reise. 

Strategische Präsenz vor Ort

Die Reise knüpft an die Asienreise der Rektoratsmitglieder im Jahr 2025 an und führt die dort angestoßenen Gespräche fort. Die Reise des Rektorats unterstreicht die strategische Bedeutung von Partnerschaften im Raum Asien.