Das Gesundheitswesen steckt in einer Dauerkrise – dabei mangelt es nicht an Verbesserungsvorschlägen. Aber warum gelingt es so selten, diese auch umzusetzen? Wo sind Innovation und Verbesserung bereits gelungen? Welche Ideen sind gescheitert und woran? Wie kann man es besser machen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der ZiF-Jahreskonferenz 2026 „Gesundheit weiter denken“, die am 4. Februar am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld stattfindet.
Renommierte Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis präsentieren und diskutieren auf der eintägigen Veranstaltung ihre Projekte und Positionen zur Verbesserung des Gesundheitswesens. Im Mittelpunkt stehen zentrale Themen wie Prävention, Inklusion, Health in all Policies und neue Versorgungsstrukturen. Diskutiert werden sowohl Möglichkeiten der Gesundheitsförderung als auch die dafür notwendige Datengrundlage.
Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz liegt auf den Chancen und Herausforderungen inklusiver Medizin. Als Beispiel neuer Versorgungsstrukturen werden medizinische Versorgungszentren in kommunaler Trägerschaft beleuchtet. Abgerundet wird das Programm durch eine Podiumsdiskussion mit Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, und Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer.

© Mike-Dennis Müller/ Peter Himsel
Die ZiF-Jahreskonferenz ist eine interdisziplinäre, öffentliche Veranstaltung, die sich einem Thema von hoher gesellschaftlicher Bedeutung widmet. Für die Leitung der Tagung konnte das Direktorium des ZiF in diesem Jahr den Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften Professor Dr. Wolfgang Greiner und die Dekanin der neuen Medizinischen Fakultät Professorin Dr. Claudia Hornberg (beide von der Universität Bielefeld) gewinnen.
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Besuch kostenlos. Eine Anmeldung über die Webseite der Veranstaltung ist erforderlich.