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Verleihung des Grotemeyer-Preises an Dr. Stefan Hopp


Autor*in: Universität Bielefeld

Dr. Stefan Hopp aus der Fakultät für Chemie hat heute, am 22. November, im Rahmen des BI.teach den Karl Peter Grotemeyer-Preis 2023 für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre der Universität Bielefeld verliehen bekommen. Vergeben wurde dieser von der Universitätsgesellschaft.

Karl Peter Grotemeyer-Preis 2023: Dr. Stefan Hopp – Universität Bielefeld


Im Video freut sich Dr. Stefan Hopp über die Nominierung und fünf Studierende erklären, warum sie von ihrem Dozenten so begeistert sind. Mit der Auszeichnung durch den Karl Peter Grotemeyer-Preis werden Lehrende für ihr persönliches Engagement und ihre hervorragenden Leistungen in der Lehre gewürdigt. Der Preis wird seit 1997 von der Universitätsgesellschaft Bielefeld an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (nicht älter als 45 Jahre) verliehen und ist mit 3.000 Euro dotiert.


Sehr nahbar, sehr engagiert und auch sehr witzig.
Motiviert und hilfsbereit.
Organisiert, engagiert, empathisch.
Brillant, empathisch und besonders hilfsbereit.
Ich denke, dass meine Lehre durch Verständlichkeit geprägt ist, was gerade in den ersten Semestern sehr wichtig ist.
Ich unterrichte viele Mathekurse als Zusatz und gerade mit Mathematik haben unsere Chemiker und Biochemiker häufig Probleme und da ist es häufig angebracht, eben verständlich die Inhalte noch mal wiederzugeben.
Wenn man verstanden hat, macht es halt einfach auch Spaß, das dann anzuwenden.
Wenn man dann so eine ultra lange Rechnung hat und dann kürzt sich plötzlich alles weg und dann kommt was richtig Schönes daraus, dann macht es irgendwann Spaß, die Aufgaben zu machen,
wenn man es dann verstanden hat.
An der Lehre von Stefan begeistert, wie motiviert er ist.
Und das überträgt sich dann auch so ein bisschen auf uns.
Also das ist echt schon sehr cool in den Tutorien und Repetitorien, wenn er da gut vorbereitet
und topmotiviert ankommt.
Ich denke, viele Leute wären aufgeschmissen ohne Stefan Hoop, da er eine Brücke schafft, zwischen dem Basiswissen, was viele Leute mitbringen, was aber vielleicht nicht ausreicht, um am Ende wirklich
mit dem Vorlesungsstoff sauber mitzukommen, gerade was auch die Mathematik angeht.
Das Entscheidende ist, dass diese Diskrepanz zwischen Uni und Schule,
die wird halt immer größer, weil in der Schule viele Sachen, die vielleicht im Studium wichtig sind, nicht mehr so intensiv behandelt werden.
Und da ist halt Stefan diese Brücke, die sehr hilfreich ist.
Und da ist halt Stefan, der einem dann die Hand reicht und einem auch so ein bisschen die Hoffnung gibt, dadurch, dass er einfach diese Gabe besitzt, super komplexe Sachenverhalte runterzubrechen und gut zu erklären und verständlich zu machen, sodass man dann nachher aus seinen Repetitorien oder Tutorien rausgeht und sich denkt ja, okay, ist ja eigentlich doch gar nicht so schwer.
Und ja, das macht er wirklich einzigartig und das kann auch keiner so gut wie er.
Er ist wirklich immer erreichbar, also hier in der Uni ist er immer irgendwie vorzufinden.
Man kann ihm eine Email schreiben und er antwortet direkt.
Und das macht ihn halt auch noch mal so sympathisch, weil man dann auch das Gefühl hat, dass er sehr drauf besonnen ist, uns auch helfen zu wollen.
Ich habe ihn nominiert, weil er vielen Studenten den Studieneinstieg vereinfacht hat.
Die gute Studierenatmosphäre bei Stefan heißt vor allem, dass sich die Studierenden wirklich auf seine Veranstaltung freuen.
Und das nicht nur wegen dem Inhalt der Veranstaltung, sondern gerade auch wegen der zwischenmenschlichen Beziehung.
Es ist wichtig, dass gute Lehre eben auch belohnt wird, dass nicht der Fokus nur auf der Forschung liegt, sondern dass auch eben gute Lehregemacht wird, weil darauf basiert dann ja letztlich auch gute Forschung.
Also ich weiß nicht, ob Stefan das bewusst ist, wie viele auf seinen Schultern quasi stehen, halt echt enorm viele tatsächlich.

Zum Preis

Der Karl Peter Grotemeyer-Preis für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre wird seit 1997 jährlich von der Universitätsgesellschaft Bielefeld an junge promovierte Wissenschaftler*innen (nicht älter als 45 Jahre) verliehen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury. Ihr gehören fünf Studierende, drei Lehrende, eine Vertreterin oder ein Vertreter der Universitätsgesellschaft sowie die Prorektorin für Studium und Lehre an. Die Jury musste sich dieses Jahr unter 15 nominierten Lehrenden entscheiden. Der Namensgeber des Preises, Professor Dr. Karl Peter Grotemeyer, war mehr als 20 Jahre lang Rektor der Universität Bielefeld und ein begeisterter und begeisternder Hochschullehrer.