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Sucht – Macht – Sinn?


Autor*in: Universität Bielefeld

Was haben Sucht, Macht und Sinn miteinander zu tun? Diese Frage spielt auf verschiedene Facetten der Erkrankung an, beispielsweise darauf, dass man einer Sucht ohnmächtig ausgeliefert sein kann, sie zugleich aber auch als Bewältigungsstrategie betrachtet werden kann. Darüber hinaus spielen institutionelle und gesellschaftliche Machtstrukturen eine Rolle für das Risiko, süchtig zu werden, für den Umgang mit Sucht und die gesellschaftliche Wahrnehmung dieser Erkrankung. All diese Facetten sollen auf dem 3. Bielefelder Tag der Medizinethik aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Die Veranstaltung wird am Samstag, 3. Juni, um 9 Uhr im Hörsaal 7 des Universitätshauptgebäudes eröffnet. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die verschiedenen Perspektiven des Themas sollen während des Tages der Medizinethik aufgegriffen werden, sowohl aus wissenschaftlicher Sicht, als auch aus Sicht derer, die Erfahrungen im Umgang mit Sucht haben. Im ersten Teil der Veranstaltung liegt der Schwerpunkt stärker auf der wissenschaftlichen Betrachtung mit Vorträgen aus ethischer Perspektive, der Medizin sowie der Soziologie. Bei der Podiumsdiskussion am Nachmittag stehen dann die verschiedenen menschlichen Erfahrungsweisen im Zentrum, sowohl suchterfahrene Menschen als auch jene mit beruflichen Erfahrungen in diesem Feld werden hier zu Wort kommen.

Organisiert wird der 3. Tag der Medizinethik von Professorin Dr. Annette Dufner, Nele Röttger und Professor Dr. Ralf Stoecker von der Universität Bielefeld sowie Dr. Hans-Ulrich Weller aus dem Vorstand des Ärztenetz Bielefeld e.V.

Die Bielefelder Tage der Medizinethik sind eine Veranstaltungsreihe, die sich an niedergelassene Ärzt*innen, klinisches Personal sowie ein allgemeines, medizinethisch interessiertes Publikum richtet. Die Reihe dient als Forum für eine fachübergreifende Diskussion einschlägiger Themen der Medizinethik. Dabei stehen Vertreter*innen der Medizinethik, der medizinischen und pflegerischen Praxis sowie der Betroffenen gleichermaßen im Fokus. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Arbeitsgruppe Medizinethik sowie der Abteilung Philosophie der Universität Bielefeld, dem Ärztenetz Bielefeld e.V. und dem Graduiertenkolleg Ethics and Epistemology of Science.

Anmeldungen sind möglich unter: medizinethiktag@uni-bielefeld.de

Mehr Informationen:
Website des Tages für Medizinethik