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Gender-Report NRW: Universität Bielefeld auf Spitzenplatz


Die Universität Bielefeld belegt im Landesvergleich der 14 Universitäten in Nordrhein-Westfalen den zweiten Rangplatz in Bezug auf Gleichstellung. Das zeigt der aktuelle Gender-Report der Hochschulen in NRW, der in dieser Woche (16.12.2025) erschienen ist. Dabei sind Frauen in Leitungsgremien und -positionen überdurchschnittlich gut vertreten. Der Report wertet Zahlen ab 2023 aus.

„Das hervorragende Abschneiden im aktuellen Gender Report NRW bestärkt uns in unserer strategischen Gleichstellungsarbeit“, sagt Professorin Michaela Vogt, Prorektorin für Internationales, Diversität und Gesellschaft. „Es spiegelt das uniweite Engagement und das ausgewogene Maßnahmenportfolio wider, das wir implementiert haben, um Gleichstellung zu fördern. Unser Ziel ist es, auch weiterhin so erfolgreich zu bleiben!“ Dr. Uschi Baaken, Gleichstellungsbeauftragte der Universität Bielefeld, betont: „Unsere erfolgreiche Gleichstellungsarbeit basiert auch auf der guten Zusammenarbeit unseres Gleichstellungsbüros mit den Gleichstellungsbeauftragten und -kommissionen in den Fakultäten und Einrichtungen.“

Doppelportrait Prof'in Michaela Vogt und Dr. Uschi Baaken
Prof’in Dr. Michaela Vogt (l.) ist als Prorektorin für Internationales, Diversität und Gesellschaft auch zuständig für das Thema Gleichstellung. Dr. Uschi Baaken ist die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Bielefeld.

Aus dem Datenprofil der Universität Bielefeld geht hervor, dass die Frauenanteile in den zentralen Gremien und den Leitungsfunktionen im Landesvergleich überdurchschnittlich hoch sind: Frauen und Männer sind im Hochschulrat, Senat und im Rektorat paritätisch vertreten. Außerdem werden in der Universitätsverwaltung 66,7 Prozent der Dezernate von Frauen geleitet. Auch wenn der Frauenanteil bei den Dekan*innen der Fakultäten mit 21,4 Prozent unterhalb der 50-Prozent-Marke liegt, ist dieser im NRW-Vergleich überdurchschnittlich.

Von 2013 bis 2023 hat sich der Anteil an Professorinnen von 25,5 Prozent auf 39,1 Prozent erhöht, das sind 9,5 Prozentpunkte über dem NRW-Durchschnitt. Die Geschlechterparität beim wissenschaftlichen Personal im Mittelbau ist nahezu erreicht und Studentinnen sind mit 58,9 Prozent überproportional vertreten, allerdings mit deutlichen Varianzen in den verschiedenen Fächern. Dagegen liegt der Frauenanteil an Promovierten bei 43,0 Prozent. Dieser Wert ist seit 2013 leicht gesunken und liegt 1,5 Prozentpunkte unter dem Landesdurchschnitt.

Im Dreijahresrhythmus erstellt die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW den Gender-Report. Er dient als Grundlage für die rechtlichen Berichtsanforderungen im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetzes NRW (§ 22). Der aktuelle Report untersucht in einem zusätzlichen Schwerpunkt die dezentrale Gleichstellungsarbeit an den Hochschulen.

    Weitere Informationen:

    Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW (16.12.2025)

    Bildmaterial:

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