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Antisemitismus spielt im akademischen Kontext eine immer größere Rolle. Die Zahl dokumentierter antisemitischer Vorfälle an Hochschulen hat sich laut der bundesweiten Dokumentationsstelle RIAS im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Das gilt auch für Nordrhein-Westfalen. Und auch aktuell bleibt die Anzahl an Vorfällen hoch. Dabei ist der an Hochschulen vorherrschende israelbezogene Antisemitismus nicht immer leicht zu identifizieren, weil er häufig in Form von Codes und geschichtsrevisionistischen Narrativen auftritt. Im Rahmen des Vortrags sollen typische Formen und der Verbreitungsgrad des akademischen Antisemitismus beleuchtet werden.
Bitte melden Sie sich persönlich per E-Mail an: diversitaet@uni-bielefeld.de