
Trotz ihrer vergleichsweise kleinen Größe spielt die Schweiz eine herausragende Rolle in der globalen Ökonomie. Gleichzeitig zeichnet sich die Schweiz durch eine spezifische politische Position aus: Sie ist eng in den westlichen Block eingebunden, behauptet jedoch über die Neutralität eine besondere Form von Autonomie. Vor diesem Hintergrund untersucht der Vortrag, wie sich der Schweizer Kapitalismus angesichts aktueller geopolitischer Umbrüche und europäischer Aufrüstungsdynamiken verändert. Im Zentrum stehen dabei Fragen nach der Neupositionierung der Schweiz im internationalen Machtgefüge sowie den damit verbundenen innenpolitischen Entwicklungen.
Die Vortragsreihe „Kapitalismus und Krieg“ wird von der AG Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie (AB4 / AG Koddenbrock) an der Fakultät für Soziologie ausgerichtet.
Weitere Informationen unter: sekretariat.koddenbrock@uni-bielefeld.de