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Kolloquium

Inzwischen – seitdem – damals. Zeit als Argument in Geschichte und Geschichtswissenschaft – Franz-Josef Arlinghaus (Bielefeld), Jana Hoffmann (Bielefeld), Sina Steglich (München)

Diskussionsleitung: Gion Wallmeyer

16.05.2024
18:00 - 20:00
Gebäude X

Das Theoriezentrum (ZThF) zu Gast in der Vormoderne

Beschreibung des Schwerpunkts „Zeit als Argument“:

Ob zur Herleitung bestimmter historische Phänomene (im Laufe der Zeit) oder um Gesellschaften als Ganzes zu charakterisieren (Zeitgeist): Mit ‚Zeit‘ zu argumentieren gehört zum Kerngeschäft jeder historischen Forschung. Zumeist bleibt offen, was konkret gemeint ist, welchen empirischen oder theoretischen Gehalt dem Argumentieren mit Zeit zugewiesen wird. Trotz dieser Unschärfe (oder gerade deshalb) wohnt ‚Zeit als Argument‘ eine hohe Überzeugungskraft inne. Der Verweis auf Zeit tritt nicht selten an die Stelle einer empirisch gesättigten Begründung und hat das Potenzial, kritisches Nachfragen zu blockieren.

An dieser Stelle setzt das Schwerpunktthema ‚Zeit als Argument‘ an. Drei Ziele stehen im Mittelpunkt: Erstens geht es darum, die unterschiedlichen Argumentationsstrukturen, die in ‚Zeit als Argument‘ stecken, transparent und einer Diskursivierung zugänglich zu machen; zweitens eine Typologie der Argumentation mit Zeit zu entwickeln. Drittens möchten wir einen Beitrag zur Verortung von Zeit in einer Theorie des historischen Argumentierens leisten.

Auf der Podiumsdiskussion werden erste Ergebnisse präsentiert und diskutiert.

Anmeldung für Zoom unter: theoriezentrale-geschichte@uni-bielefeld.de

Alles auf einen Blick:

  • Veranstalter: Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie – Abt. Geschichtswissenschaft
    Zentrum für Theorien in der historischen Forschung (ZTHF)
  • Ort: Gebäude X
  • Raum: X-E0-002
  • Zeit: 16.05.2024, 18:00 - 20:00
  • Zielgruppe: Lehrende und Forschende, Studierende
  • Öffentlichkeit: öffentlich
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