Neun Historiker*innen der Uni Bielefeld präsentieren in jeweils 8 Minuten Fragen und Ergebnisse ihrer Forschung zu Themen aus der Zeit zwischen Antike und Moderne.
Programm:
- Geschnitten und gebunden. Wie man im Mittelalter mit der Haarschere Verwandtschaft schuf (Jörg Sonntag)
- Zwischen Witwenstand und Gelehrsamkeit: Wie Guibert von Nogent Differenz erzählt (Lena Gumpert)
- Beziehungen der Hansekaufleute zu religiösen Institutionen in Brügge, Bergen, London und Nowgorod (Nikita Malinovskii)
- Bajadere und Sati – Aushandlungen von Geschlechterrollen im europäisch-indischen Kulturkontakt (Antje Flüchter)
- More than a friend? Gleichgeschlechtliches Begehren in der Vormoderne (Anna-Lea Krampe)
- Johann Peter Hasenclever – Handel mit Stahl im Dreißigjährigen Krieg (Stefan Gorißen)
- Die Schmähung als Meisterstück. Was Lemgoer Kürschner um 1600 davon hatten, einen Zunftgenossen zu beleidigen (Friederike Neumann)
- Barbara Salesch im Mittelalter. Englische Justizfälle mit Brisanz (Christopher Kuhlmann)
- Kerbhölzer – ein vormodernes Finanzinstrument? (Kay Uwe Junge)