Krisen, Desinformationen und neue Formen der Bedrohung stellen unsere Gesellschaft vor wachsende Herausforderungen. Im WDR-5-Stadtgespräch diskutieren Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Katastrophenschutz, am 22. Januar in der Wissenswerkstadt, wie widerstandsfähig unsere Gesellschaft ist und was jede und jeder Einzelne im Ernstfall tun kann. Mit dabei ist Professor Dr. Andreas Zick, Konfliktforscher der Universität Bielefeld. Ein Abend über Verantwortung, Zusammenhalt und die Frage, wie die Zivilgesellschaft handlungsfähig bleibt.
„Den berühmten kühlen Kopf zu bewahren, auch wenn die Ungewissheit hoch ist,“ empfiehlt der Bielefelder Konfliktforscher Andreas Zick. Aber: Worauf sollte sich jeder Einzelne einrichten? Wie bringt OWL seine besondere Stärke aus Vereinskultur, lokaler Identität und Mittelstand ein, um sich selbst zu schützen und handlungsfähig zu bleiben?
Desinformationen, Hybridangriffe – die Sicherheitslage in Europa, Deutschland, NRW und Ostwestfalen-Lippe verschlechtert sich täglich. Brigadegeneral Marco Eggert aus der lippischen Kaserne Augustdorf warnt: „Die Bedrohung in Deutschland war noch nie so ernst“ und ruft zur Bereitschaft zur zivilen Verteidigung auf. Aber was machen wir als Zivilgesellschaft im Ernstfall?
Gäste:
- Gordon Majewski, Katastrophenschutz der Stadt Bielefeld
- Kerstin Vieregge, Verteidigungsausschuss im Bundestag
- Prof. Dr. Andreas Zick, Konfliktforscher der Universität Bielefeld
Moderation: Ralph Erdenberger, Elke Vieth