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SUMMARY:90. Tagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF)
DESCRIPTION:Die jährlich stattfindende Tagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) wird in diesem Jahr vom 28.09. bis 30.09.26 an der Universität Bielefeld ausgerichtet. Die AEPF-Tagung ist eine nationale Tagung der Fachgesellschaft ‘Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft’ (DGfE)\, in welcher die AEPF mit ihren Tagungen zu einem Austausch zu Themen der Empirischen Bildungsforschung beiträgt. Dieses Jahr findet die Tagung unter dem Titel „Wissen|schaf[f]t|Ordnung? – Zur Dynamik von Wissensordnungen in erziehungswissenschaftlicher Forschung\, Gesellschaft und Pädagogik“ statt und adressiert damit das Verhältnis von Wissen\, Ordnungen und Wandel in dreifacher Weise: erstens mit Blick auf pädagogische Handlungsfelder\, zweitens hinsichtlich der verwendeten empirischen Zugriffe sowie drittens das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft reflektierend. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
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SUMMARY:Fachtag "Demokratielernen und Fachlernen verbinden\, aber wie?"
DESCRIPTION:Fachtag der BiSEd-Initiative „Demokratisch-Politische Lehrer*innenbildung“ (DePoLe) \nZielgruppe: Lehrende im Lehramt sowie weitere Interessierte \nZiele: Theoretische\, strukturelle\, konzeptionelle und fachbezogene Impulse für die Verzahnung von Fachlernen und Demokratielernen. \nInhalt: Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie ist einerseits bedroht durch erstarkenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Andererseits trägt sie strukturelle Probleme in sich (u.a. Diskriminierung\, soziale Ungleichheit\, Ausbeutung von Natur und Umwelt). Das Vertrauen in demokratische Institutionen sinkt seit 2018 auch bei jungen Menschen (Mittestudie 22/23). \nSchule und Lehrkräfte haben mehr denn je den Auftrag\, Demokratie zu stärken\, und Universitäten haben den Auftrag\, Lehramtsstudierende in der ersten Phase der Lehrkräftebildung fächerübergreifend für Demorkatiebildung zu qualifizieren. Es bedarf dafür u.a. Lehr-Lern-Formate\, in denen Fachlernen und Demokratielernen systematisch verzahnt werden\, so dass Lehramtsstudierende erfahren können\, wie sie  später mit ihren Schüler*innen Demokratie nicht nur als Regierungsform\, sondern auch als Lebensform\, Gesellschaftsform\, planetare Kooperationsform oder Versuchsform fachadäquat thematisieren und realisieren können. \nDer Fachtag „Demokratielernen und Fachlernen verbinden\, aber wie?“ findet im Rahmen der Initiative „Demokratisch-politische Lehrer*innenbildung“ (DePoLe) der Universität Bielefeld statt. Die DePoLe-Initiative versucht Demokratiebildung fächer- und schulformübergreifend\, systematisch und nachhaltig in die Lehrkräftebildung an der Universität Bielefeld zu integrieren. \nDas Programm des Fachtages ist eine Zusammenstellung verschiedener Beiträge aus Theorie und Praxis. In drei Schwerpunktvorträgen werden theoretische\, strukturelle und konzeptionelle Impulse für die Verbindung aus Fachlernen und Demokratielernen präsentiert. Das gesamte Programm finden Sie unter folgendem Link: https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/bised/forschung-entwicklung/depole/fachtage/ \nVeranstalter*innen: DePoLe-Team: Demokrat Ramadani-Reka (BiSEd\, Universität Bielefeld)\, Prof. Dr. Udo Hagedorn (Sozialwissenschaften\, Universität Bielefeld)\, Dr. Carolin Dempki (BiSEd\, Universität Bielefeld \nAnmeldung:\nbis zum 31.08.26\nper E-Mail an: Demokrat Ramadani-Reka unter bised-demokratiebildung@uni-bielefeld.de \noder telefonisch unter 0521 106-4243
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SUMMARY:Unsichere Zeiten - Geschichtsdidaktik in der Demokratie
DESCRIPTION:Historisches Lernen – so könnte das Selbstverständnis der Geschichtsdidaktik gegenwärtig zugespitzt werden – ist so wichtig wie lange nicht mehr. \nDie Welt und die Menschen in ihr stehen gegenwärtig vor großen Unsicherheiten und Herausforderungen: Globale Ordnungsprinzipien scheinen vor aller Augen zu erodieren. Die Grenzen zwischen real und virtuell und zwischen Mensch und Maschine verschwimmen. Kommunikationsformen ändern sich rasant und mit ihnen soziale Ordnungen. Traditionelle Verfasstheiten politischer Repräsentation funktionieren nicht mehr in bewährter Weise. Populismen treten an ihre Stelle und verbinden sich mit medialen Skandalisierungsökonomien. Das und mehr und alles zusammen schafft ein Klima der Unsicherheit und Desintegration. Für manche sind diese Zustände längst „entsichert“ (W. Heitmeyer) und die Welt irrt durch eine „Polykrise“ (A. Tooze). Die „Zeitenwende“ (O. Scholz) ist da. \nGeschichte soll hier Orientierung bieten. Kann sie das? Ist sie dafür vorbereitet und darauf eingestellt?\nGeschichte fungierte – wie sich von Droysen bis Koselleck nachzeichnen lässt – seit der Sattelzeit als normative Ordnungsmacht. Sie war nicht nur Ferment der allgemeinen Bildung (Heinrich von Sybel)\, sondern zugleich eine sinnstiftende Deutung der Welt und ihrer Veränderungen. Zukunftsbezogenheit und Fortschrittsglaube charakterisier(t)en das „Historizitätsregime“ (François Hartog) der Moderne. Aber die Zeit scheint „aus den Fugen“ (Aleida Assmann). \nWo steht die Geschichte\, wie werden die umrissenen Veränderungen geschichtskulturell verhandelt und wie steht es um historisches Lernen? Welche Funktion kann Geschichte gegenwärtig erfüllen\, und wie ändert sich das Verständnis dessen\, was Geschichte ist?\nDie Tagung wird sich solchen Fragen widmen. Es wird um Analysen geschichtskultureller Phänomene gehen. Es wird zu diskutieren sein\, was Geschichte ausmacht\, wie historisches Lernen formiert sein sollte und zu welchem Zweck sie mit Lernenden zeitgemäß betrieben werden kann. \nAlle Infos zur Anmeldung und Programm unter www.uni-bielefeld.de/kgd2026
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