Lade Veranstaltungen
Workshop

Resilienz – Stabil im Wandel (PEP-Workshop)

Dozentin: Waltraud Friedrich

04.11.2020
09:00 - 13:00
« Zurück zur Übersicht

Zielgruppe: Wissenschaftler*innen, max. 10 Teilnehmende
Ziel & Inhalt: Für den Ausgleich Ihrer Life-Balance finden Sie Impulse durch die sieben Resilienzschlüssel und erfahren, wie Sie diese individuell stärken können. Sie verstehen, wie Ihr Nervensystem auf hohe Anforderungen reagiert und wie Sie die Reaktionen Ihres Nervensystems bewusst beeinflussen können. So erhalten Sie Impulse für Ihre Selbstfürsorge, um Erschöpfung und Ausbrennen zu mildern bzw. vorzubeugen.

Sich immer schneller ändernde Umwelten, Arbeits- und Informationsverdichtung, eine rasche Abfolge von Veränderungsprozessen ohne klaren Anfang und Ende sowie fehlende Erholungsphasen und stetig zunehmende Komplexität sowie Unsicherheiten kennzeichnen unseren Arbeitsalltag. In dieser Zeit hoher beruflicher und privater Ansprüche, in der es kaum noch krisenfreie Zonen gibt, sind besondere Fähigkeiten gefragt, um auch widrige Umstände im Arbeitsalltag psychisch stabil und gesund zu überstehen. Selbstfürsorge wird immer wichtiger.

Weltweit wurden Eigenschaften identifiziert, die als Resilienz bezeichnet werden. Manche Menschen überstehen Krisen wie Stehaufmenschen. Alles, was sie trifft, wirft sie nur kurz aus der Bahn und gibt ihnen dann neue Impulse. Schnell finden sie selbst bei größeren Herausforderungen in ihr Gleichgewicht zurück. Diese Eigenschaften werden als Resilienzschlüssel bezeichnet und Sie können diese gezielt stärken.

Unser Nervensystem reagiert in spezifischer Weise bei Überforderung und anhaltendem Stress. Sie werden zum Beispiel „dünnhäutig” und überreagieren. Sie brennen innerlich aus und ziehen sich zurück, Sie sind Burn-out-gefährdet. Mit leicht zu erlernenden und fast überall anwendbaren Techniken können Sie dieser Entwicklung gegensteuern. Sie beruhigen Ihr Nervensystem und stärken Ihre psychische Stabilität.

Inne halten und sich der eigenen Selbstfürsorge widmen, stärkt Ihre Widerstandskräfte in der sich beschleunigenden Zeit.

Methoden: Impulsvortrag, Einzel- und Gruppenarbeit in geschütztem Reflexionsraum, Arbeit mit ressourcenorientierten Metaphern (Erikson), Züricher Ressourcenmodell (Storch, Frank), Polyvagaltheorie (Porges, Rosenberger), Veränderungskurve (Kübler-Ross), Embodimenttechniken (Henderson), Achtsamkeit (Jon Kabat Zinn)

Termin & Dauer: Mi./Do., den 04./05. November 2020 von 09-13 Uhr

Ort: Online via Zoom, angemeldete Teilnehmer*innen bekommen den Zugangslink im Vorfeld.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich über den untenstehenden Link an (nutzen Sie hierfür bitte Ihre Uni-​Mailadresse).

→ Hier gehts zur Anmeldung

Alles auf einen Blick:

  • Zeit: 04.11.2020, 09:00 - 13:00
  • Zielgruppe: Wissenschaftler*innen
  • Öffentlichkeit: hausöffentlich
  • Anmeldung: Link zur Event-Website