Diskussion, Wissenschaftliches Programm

Integrative Wissensperspektiven

Die praktischen Folgen der Wissenschaft - Individuelle Ergänzung

Mo 18.10.2021
16:00 – 19:00
Universitätshauptgebäude (UHG) & Zoom

Interesse an neuen Perspektiven und lebhaften Diskussionen? Lust, Wissenschaftsluft zu schnuppern und in einer kleinen Studierendenkonferenz im ZiF einen interdisziplinär angelegten Vortrag zu halten?

Am 18. Oktober ist Auftakt der “Integrativen Wissensperspektiven”, ein interdisziplinäres Modul und Seminar für die Individuelle Ergänzung. In jeder Sitzung führen uns Lehrendentandems durch verschiedene Aspekte der Folgen der Wissenschaft.

Die Wissenschaft ist eine Gestaltungsmacht, die tief in unser Leben eingreift. Algorithmen steuern praktisch wirksame Entscheidungen, wissenschaftliche Experten steuern Regelungen im Gesundheitswesen (etwa zu Covid-19) oder im Finanzwesen (Europäische Zentralbank), wissenschaftliche Politikberatung versucht verzweifelt, Einfluss auf die Klimapolitik zu nehmen. Wie ist diese Ausstrahlung der Wissenschaft auf die soziale Arena zu beurteilen? Zugleich hat die Wissenschaft auch Macht über das Verständnis der Natur und das Selbstverständnis des Menschen. Das gilt für Rekonstruktion der menschlichen Vorgeschichte oder für die Auffassung von uns als kognitiven Wesen. Umgekehrt steht die Wissenschaft aber auch unter Druck und sieht sich mit Gefährdungen ihrer Forschungs- und Lehrfreiheit konfrontiert.

Wir freuen uns über Teilnahme aus allen Fachbereichen, Semestern und Statusgruppen. Am 18. Oktober beginnen wir mit den organisatorischen Inhalten (16-19 Uhr, von da an wöchentlich), sodass wir am 25. Oktober inhaltlich starten können. In unserer ersten inhaltlichen Sitzung diskutieren wir das Thema Interdisziplinarität: was bedeutet “interdisziplinär”, welche Gründe gibt es für interdisziplinäres Arbeiten, wo liegen Grenzen? u.v.m.

Belegnummer: 260060

Kontakt

  • Integrative Wissensperspektiven
paloma.schlichting@uni-bielefeld.de

Universitätshauptgebäude (UHG) & Zoom
Raum:
H14

Zielgruppe:
Studierende, wiss. Nachwuchs, Wissenschaftler*innen

Öffentlichkeit:
hausöffentlich

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