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Vortrag

Assia Alkass, Bielefeld: Adoleszenz und vergeschlechtlichte Besessenheit in ‚Der Exorzist‘

Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe "Ästhetisierungen von Kindheit und Jugend nach 1968"

04.05.2021
18:00 - 20:00
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Der Vortrag beleuchtet die enge Verbindung zwischen Ästhetisierungen von (weiblicher) Adoleszenz und dem Auftreten unheimlicher und übernatürlicher Ereignisse im Horrorgenre anhand des Klassikers Der Exorzist von 1973. Durch die Linse feministischer Filmtheoretikerinnen wird aufgezeigt, inwiefern Konflikte zwischen Eltern- und Kindergeneration sowie Sorgen um Sexualität ihren filmischen Ausdruck im “most ‘female’ of horror genres” (Clover 2015) finden.
Inhaltshinweis: Darstellungen sexualisierter Gewalt.
Assia Alkass ist aktuell wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Geschlechtersoziologie an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.
Nach einem Bachelor in der Soziologie schloss sie 2019 ihren Master in den Gender Studies (ebenfalls in Bielefeld) ab. In ihrer Abschlussarbeit befasste sie sich mit dem Thema “Geschlecht im okkulten Horror” und fokussierte insbesondere die Rolle der Familie im Film. Demnächst beginnt sie ihre Promotion am Graduiertenkolleg “Geschlecht als Erfahrung” (Bielefeld) und widmet sich einem anderen “Body Genre”, der Pornographie und ihrer leiblich-affektive Wirkung auf das Publikum.

Alles auf einen Blick:

  • Raum: https://uni-bielefeld.zoom.us/j/99667737538?pwd=U3NUSVhVTHRzWEt1ZlFPbUhkVVRkdz09
  • Zeit: 04.05.2021, 18:00 - 20:00
  • Zielgruppe: Existenzgründer*innen, Lehrende, Studierende, wiss. Nachwuchs, Wissenschaftler*innen
  • Öffentlichkeit: öffentlich
  • Anmeldung: Link zur Event-Website