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SUMMARY:Gedenke\, wo du stehst.
DESCRIPTION:Wie erinnern wir uns an das\, was war? Und wer bestimmt eigentlich\, woran erinnert wird? \nIm Kriegsgefangenenlager Stalag 326 in Stukenbrock-Senne waren im Zweiten Weltkrieg mehr als 300.000 Menschen gefangen. Die meisten von ihnen kamen aus der Sowjetunion\, viele aus der Ukraine. Wie an sie erinnert wird\, ist seit Kriegsende immer wieder umstritten – gesellschaftlich wie politisch. Und die Frage ist gerade wieder hochaktuell: Die Gedenkstätte soll zu einem europäischen Gedenkort ausgebaut werden. \nDie Historikerin Prof. Dr. Christina Morina hat sich gemeinsam mit Studierenden der Universität Bielefeld auf Spurensuche begeben. Sie haben nachgezeichnet\, wie sich das Erinnern über die Jahrzehnte verändert hat – vom Denkmal\, das befreite Gefangene 1945 selbst errichteten\, bis zur heutigen Debatte um die Pläne für die Gedenkstätte. Dafür haben sie Menschen aufgesucht\, die Gedenkfeiern\, Debatten und Forschung zum Lager mitgeprägt haben. Herausgekommen ist das Buch „Gedenke\, wo du stehst“\, das zeigt\, wie unterschiedlich Erinnerung entstehen kann. Und wie viel Gegenwart in ihr steckt. \nIn der Wissenswerkstadt stellen Christina Morina und die Studierenden das Buch vor. Im Anschluss ist Zeit für Fragen und Diskussion. \nDas Programm\n\nBegrüßung durch Dr. Falk Pingel (Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.) und Birgit Beckermann (Beigeordnete der Stadt Bielefeld für Schule\, Bürger\, Kultur und Sport)\nProf. Dr. Christina Morina: „Gedenke\, wo du stehst. Ein Projekt über die Gegenwart der Vergangenheit“\nErgebnisse aus dem Projekt:\n\nJessica Schmitz: Von Taten und Tätern\nLena Wagner: Die Gründung der Gedenkstätte Stalag 326\nErik Horstmann: Geschichte\, Macht\, Politik\nTheo Flint: Eine Oral History der Kontakte zwischen „Blumen für Stukenbrock“ und dem „Sowjetischen Komitee der Kriegsveteranen“\nFelix Tiemann: Geschichte und Perspektiven der Bildungsarbeit in der Gedenkstätte\n\n\nDanach: Diskussion\n\nDas Buch ist im Metropol Verlag erschienen. Veranstaltet wird der Abend von der regionalen Arbeitsgruppe OWL im Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ in Kooperation mit der Wissenswerkstadt Bielefeld und der Universitätsgesellschaft Bielefeld. \nAnmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:Wissenschaftlich belegt. Bielefelds schlaues Abendbrot
DESCRIPTION:Die Universität Bielefeld lädt zum Science Café in die Wissenswerkstadt Bielefeld ein. Diesmal geht es um die Frage: Was können uns Mathe und Statistik über Krieg und Frieden sagen? Die Wirtschaftsmathematiker Professor Dr. Frank Riedel und Dr. Gerrit Bauch diskutieren am 17. September ab 19.00 Uhr.
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SUMMARY:Pordiumsdiskussion: Geschichtsunterricht und Gedenkstättenarbeit. Historisch-politische Bildung in „entsicherten Zeiten“
DESCRIPTION:Mit dem Geschichtsunterricht in die KZ-Gedenkstätte fahren? Diese Praxis in der Geschichtsdidaktik steht zunehmend unter Druck – und zwar sogar von zwei Seiten: \nVon rechtsextremen und autoritären Akteur:innen wird sie infrage gestellt und kritisiert. Auf der anderen Seite soll Gedenkstättenarbeit und die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte die wackliger werdende Demokratiefestigkeit von jungen Menschen fördern. \nUm dieses Spannungsfeld geht es bei der Podiumsdiskussion in der Wissenswerkstadt am 30.09. um 18 Uhr. \nWer redet mit? Ein:e Schüler:in\, eine Lehrkraft und eine Gedenkstättenpädagogin starten mit Impulsen aus ihrer Perspektive. Dann wird diskutiert mit weiteren Expert:innen aus der Rechtsextremismusfoschung und Geschichtsdidaktik. \nDie Podiumsdiskussion ist Teil der Tagung „Unsichere Zeiten – Geschichtsdidaktik in der Demokratie“ und für alle Interessierten offen. Der Eintritt ist frei\, um eine Anmeldung im Vorfeld unter folgendem Link wird gebeten: \nhttps://wissenswerkstadt.de/veranstaltungskalender/veranstaltungs-details/event-3768
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SUMMARY:Soziale Verteidigung und militärische Verteidigungsmaßnahmen
DESCRIPTION:Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg sind Fragen der Sicherheit und Verteidigung wieder in den Alltag zurückgekehrt. Was in Europa lange Zeit nicht mehr als möglich galt\, ist nun wieder Realität. Doch nicht nur die Gefahr eines Krieges alarmiert die Gesellschaft\, auch im Inneren gerät die liberale Demokratie in Deutschland und Europa unter Druck. Das Forum Offene Wissenschaft der Universität Bielefeld nimmt diese Problemdiagnose zum Ausgangspunkt und fragt in 14 Vorträgen aus unterschiedlichen Disziplinen\, wie sich eine offene Gesellschaft verteidigen kann und welche Konsequenzen dies für die Zukunft von Frieden\, Sicherheit und Widerstandsfähigkeit in Deutschland und Europa hat. Den Auftakt macht Dr. Niklas Schörnig (Leipzig-Institut für Friedens- und Konfliktforschung\, Frankfurt) am 12.10. mit einem Vortrag zur sozialen und militärischen Verteidigung. Der Vortrag findet in der Wissenswerkstadt statt\, Wilhelmstraße 3\, Beginn 18:15 Uhr. \nIn den folgenden Vorträgen geht es unter anderem um die Rolle Chinas\, um kooperative und konfrontative Strategien\, die Rolle von Nachrichtendiensten\, Modelle gesellschaftlichen Widerstands oder die Wehrpflicht. Alle weiteren Vorträge finden immer montags um 18:15 Uhr im barrierefreien Hörsaal Y-0-111 der Universität Bielefeld (Konsequenz 41b) statt. Weitere Informationen und das vollständige Programm finden sich unter www.uni-bielefeld.de/forum oder können bei Eileen Klatt angefordert werden\, forum@uni-bielefeld.de. Der Eintritt ist frei\, alle Interessierten sind willkommen.
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