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SUMMARY:90. Tagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF)
DESCRIPTION:Die jährlich stattfindende Tagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) wird in diesem Jahr vom 28.09. bis 30.09.26 an der Universität Bielefeld ausgerichtet. Die AEPF-Tagung ist eine nationale Tagung der Fachgesellschaft ‚Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft‘ (DGfE)\, in welcher die AEPF mit ihren Tagungen zu einem Austausch zu Themen der Empirischen Bildungsforschung beiträgt. Dieses Jahr findet die Tagung unter dem Titel „Wissen|schaf[f]t|Ordnung? – Zur Dynamik von Wissensordnungen in erziehungswissenschaftlicher Forschung\, Gesellschaft und Pädagogik“ statt und adressiert damit das Verhältnis von Wissen\, Ordnungen und Wandel in dreifacher Weise: erstens mit Blick auf pädagogische Handlungsfelder\, zweitens hinsichtlich der verwendeten empirischen Zugriffe sowie drittens das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft reflektierend. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. \nDie Tagung beginnt am 28. September um 11 Uhr.
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SUMMARY:Tag des Schulsports
DESCRIPTION:41. Tag des Schulsports am Mittwoch\, 30. September 2026\nRahmenthema der Fortbildung für Lehrkräfte:\nMiteinander?! Demokratische Werte in Bewegung\, Spiel und Sport \nIm Schulsport spielen und wetteifern Schüler*innen mit- und gegeneinander; sie kooperieren\, verständigen sich über Spielregeln und deren Einhaltung\, lösen Konflikte und übernehmen Verantwortung. Hierbei können sie erleben\, was es heißt\, fair\, respektvoll und tolerant zu sein. So wird im Miteinander demokratisches Handeln für alle erfahrbar.\nDemokratisches Handeln – verstanden als Form des Zusammenlebens – kann im Schulsport im geschützten Rahmen und spielerisch erprobt werden. Problemorientierte Bewegungsaufgaben\, die gemeinsam bearbeitet werden\, bieten Anlässe\, den eigenen Standpunkt zu vertreten\, andere Perspektiven zu berücksichtigen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Da Aufgaben in Bewegung\, Spiel und Sport den Körper betreffen\, werden auch unterschiedliche körperliche Voraussetzungen und Leistungsniveaus der Schüler*innen\, mitunter auch geschlechts- oder migrationsbezogene Aspekte bedeutsam. Im Sinne eines demokratischen Zusammenlebens stellt sich im Schulsport somit auch die Frage\, wie allen Schüler*innen in ihrer geschlechtlichen\, ethnischen\, sozioökonomischen und körperlichen Vielfalt Partizipation ermöglicht werden kann.\nDemokratiepädagogik in Bewegung\, Spiel und Sport umfasst zugleich eine kritische Reflexion (leistungs)sportlicher Strukturen. Dazu gehört\, Leistungsorientierung und -bewertung\, Machtverhältnisse und mögliche Formen der Ausgrenzung gemeinsam zu analysieren. Wenn Schüler*innen bestehende Regeln oder Wettkampfformen hinterfragen und modifizieren dürfen\, erfahren sie Selbstwirksamkeit und erkennen\, dass sie Prozesse aktiv mitgestalten können.\nWie aber kann der Schulsport sein Potenzial für Gelegenheiten der Selbst- und Mitbestimmung sowie der Solidarität im Miteinander entfalten? Beim diesjährigen Tag des Schulsports können verschiedene Ansätze sowohl in praxisorientierten Workshops erprobt und reflektiert als auch theoretisch diskutiert werden. \n  \nAnmeldung unter: Anmeldung zum 41. Tag des Schulsports – eKVV – Universität Bielefeld
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SUMMARY:Fachtag "Demokratielernen und Fachlernen verbinden\, aber wie?"
DESCRIPTION:Fachtag der BiSEd-Initiative „Demokratisch-Politische Lehrer*innenbildung“ (DePoLe) \nZielgruppe: Lehrende im Lehramt sowie weitere Interessierte \nZiele: Theoretische\, strukturelle\, konzeptionelle und fachbezogene Impulse für die Verzahnung von Fachlernen und Demokratielernen. \nInhalt: Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie ist einerseits bedroht durch erstarkenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Andererseits trägt sie strukturelle Probleme in sich (u.a. Diskriminierung\, soziale Ungleichheit\, Ausbeutung von Natur und Umwelt). Das Vertrauen in demokratische Institutionen sinkt seit 2018 auch bei jungen Menschen (Mittestudie 22/23). \nSchule und Lehrkräfte haben mehr denn je den Auftrag\, Demokratie zu stärken\, und Universitäten haben den Auftrag\, Lehramtsstudierende in der ersten Phase der Lehrkräftebildung fächerübergreifend für Demorkatiebildung zu qualifizieren. Es bedarf dafür u.a. Lehr-Lern-Formate\, in denen Fachlernen und Demokratielernen systematisch verzahnt werden\, so dass Lehramtsstudierende erfahren können\, wie sie  später mit ihren Schüler*innen Demokratie nicht nur als Regierungsform\, sondern auch als Lebensform\, Gesellschaftsform\, planetare Kooperationsform oder Versuchsform fachadäquat thematisieren und realisieren können. \nDer Fachtag „Demokratielernen und Fachlernen verbinden\, aber wie?“ findet im Rahmen der Initiative „Demokratisch-politische Lehrer*innenbildung“ (DePoLe) der Universität Bielefeld statt. Die DePoLe-Initiative versucht Demokratiebildung fächer- und schulformübergreifend\, systematisch und nachhaltig in die Lehrkräftebildung an der Universität Bielefeld zu integrieren. \nDas Programm des Fachtages ist eine Zusammenstellung verschiedener Beiträge aus Theorie und Praxis. In drei Schwerpunktvorträgen werden theoretische\, strukturelle und konzeptionelle Impulse für die Verbindung aus Fachlernen und Demokratielernen präsentiert. Das gesamte Programm finden Sie unter folgendem Link: https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/bised/forschung-entwicklung/depole/fachtage/ \nVeranstalter*innen: DePoLe-Team: Demokrat Ramadani-Reka (BiSEd\, Universität Bielefeld)\, Prof. Dr. Udo Hagedorn (Sozialwissenschaften\, Universität Bielefeld)\, Dr. Carolin Dempki (BiSEd\, Universität Bielefeld \nAnmeldung:\nbis zum 31.08.26\nper E-Mail an: Demokrat Ramadani-Reka unter bised-demokratiebildung@uni-bielefeld.de \noder telefonisch unter 0521 106-4243
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SUMMARY:Unsichere Zeiten - Geschichtsdidaktik in der Demokratie
DESCRIPTION:Historisches Lernen – so könnte das Selbstverständnis der Geschichtsdidaktik gegenwärtig zugespitzt werden – ist so wichtig wie lange nicht mehr. \nDie Welt und die Menschen in ihr stehen gegenwärtig vor großen Unsicherheiten und Herausforderungen: Globale Ordnungsprinzipien scheinen vor aller Augen zu erodieren. Die Grenzen zwischen real und virtuell und zwischen Mensch und Maschine verschwimmen. Kommunikationsformen ändern sich rasant und mit ihnen soziale Ordnungen. Traditionelle Verfasstheiten politischer Repräsentation funktionieren nicht mehr in bewährter Weise. Populismen treten an ihre Stelle und verbinden sich mit medialen Skandalisierungsökonomien. Das und mehr und alles zusammen schafft ein Klima der Unsicherheit und Desintegration. Für manche sind diese Zustände längst „entsichert“ (W. Heitmeyer) und die Welt irrt durch eine „Polykrise“ (A. Tooze). Die „Zeitenwende“ (O. Scholz) ist da. \nGeschichte soll hier Orientierung bieten. Kann sie das? Ist sie dafür vorbereitet und darauf eingestellt?\nGeschichte fungierte – wie sich von Droysen bis Koselleck nachzeichnen lässt – seit der Sattelzeit als normative Ordnungsmacht. Sie war nicht nur Ferment der allgemeinen Bildung (Heinrich von Sybel)\, sondern zugleich eine sinnstiftende Deutung der Welt und ihrer Veränderungen. Zukunftsbezogenheit und Fortschrittsglaube charakterisier(t)en das „Historizitätsregime“ (François Hartog) der Moderne. Aber die Zeit scheint „aus den Fugen“ (Aleida Assmann). \nWo steht die Geschichte\, wie werden die umrissenen Veränderungen geschichtskulturell verhandelt und wie steht es um historisches Lernen? Welche Funktion kann Geschichte gegenwärtig erfüllen\, und wie ändert sich das Verständnis dessen\, was Geschichte ist?\nDie Tagung wird sich solchen Fragen widmen. Es wird um Analysen geschichtskultureller Phänomene gehen. Es wird zu diskutieren sein\, was Geschichte ausmacht\, wie historisches Lernen formiert sein sollte und zu welchem Zweck sie mit Lernenden zeitgemäß betrieben werden kann. \nAlle Infos zur Anmeldung und Programm unter https://www.uni-bielefeld.de/kgd2026
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SUMMARY:Teachers Connect – Zeit und Raum für Fortbildungsplanung
DESCRIPTION:Zielgruppen:\nLehrkräfte in den Schulen\, die sich mit Fortbildungsplanung beschäftigen (wie Didaktische Leitungen\, Fortbildungskoordinator*innen\, Ausbildungsbeauftragte\, Schulleitungen etc.) und interessierte Lehrkräfte \nInhalte:\nDer Sechs-Punkte-Plan des MSB NRW sieht u.a. eine verbindliche\, systematische jährliche Fortbildungsplanung an Schulen vor. Doch wann und wie kann diese stattfinden\, da der Schulalltag bereits so viele Anforderungen stellt? Das Format Teachers Connect will Ihnen Zeit und Raum geben für Fortbildungsplanung! Flankiert von kleineren Inputs zu konkreten Aspekten der Fortbildungsplanung erhalten Sie Gelegenheit\, eigene Ideen zu entwickeln und im kollegialen Austausch zu beraten. Im Sinne eines Netzwerkes ermöglicht die Veranstaltung so auch\, Kontakte zu anderen schulischen Fortbildungsbeauftragten der Region zu knüpfen. \nWorkshop-Leitung:\nMitarbeitende der BiSEd \nAnmeldung:\nbis 23.09.2026 unter folgendem Anmelde-Link \nWeitere Informationen:\nBiConnected ist ein phasenverbindendes Workshopprogramm der Bielefeld School of Education (BiSEd). Es ist ein halbjährlich erscheinendes Programm für Lehrkräfte\, das auch geöffnet ist für Lehramtsstudierende und weitere schulische Personengruppen. Die Workshops sind kostenfrei. \nFür Rückfragen zu den Angeboten von BiConnected wenden Sie sich gerne an: \nbi-connected@uni-bielefeld.de
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SUMMARY:Wi-REX Online-Talk: »Widersetzt euch!«
DESCRIPTION:In ihrer aktuellen Publikation »Widersetzt euch!« diskutieren Michael Kraske und Dirk Laabs den Aufstieg rechter Parteien und schlagen konkrete Handlungsoptionen zum Schutz demokratischer Strukturen im Alltag vor. Dabei geben sie Einblicke in Best-Practice-Beispiele für Vereine\, Betriebe\, Schulen und das familiäre Umfeld. Zudem erläutern die Autoren rechtliche Rahmenbedingungen\, etwa für die Durchführung von Demokratieprojekten vor Ort. Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit\, mit den Autoren über praktische Erfahrungen zu sprechen und Fragen zu stellen. \nZoom: https://uni-bielefeld.zoom-x.de/meeting/register/EbHsS6vxT2SaiXWnf5pHhQ
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SUMMARY:Podiumsdiskussion: Geschichtsunterricht und Gedenkstättenarbeit. Historisch-politische Bildung in „entsicherten Zeiten“
DESCRIPTION:Mit dem Geschichtsunterricht in die KZ-Gedenkstätte fahren? Diese Praxis in der Geschichtsdidaktik steht zunehmend unter Druck – und zwar sogar von zwei Seiten: \nVon rechtsextremen und autoritären Akteur:innen wird sie infrage gestellt und kritisiert. Auf der anderen Seite soll Gedenkstättenarbeit und die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte die wackliger werdende Demokratiefestigkeit von jungen Menschen fördern. \nUm dieses Spannungsfeld geht es bei der Podiumsdiskussion in der Wissenswerkstadt am 30.09. um 18 Uhr. \nWer redet mit? Ein:e Schüler:in\, eine Lehrkraft und eine Gedenkstättenpädagogin starten mit Impulsen aus ihrer Perspektive. Dann wird diskutiert mit weiteren Expert:innen aus der Rechtsextremismusfoschung und Geschichtsdidaktik. \nDie Podiumsdiskussion ist Teil der Tagung „Unsichere Zeiten – Geschichtsdidaktik in der Demokratie“ und für alle Interessierten offen. Der Eintritt ist frei\, um eine Anmeldung im Vorfeld unter folgendem Link wird gebeten: \nhttps://wissenswerkstadt.de/veranstaltungskalender/veranstaltungs-details/event-3768
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