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SUMMARY:Lehre im Dialog: Workshop „Und täglich grüßt ein Hindernis - Strategien zur Vermeidung digitaler Barrieren in der alltäglichen Präsentationspraktik“
DESCRIPTION:Lehre im Dialog: Workshop „Und täglich grüßt ein Hindernis – Strategien zur Vermeidung digitaler Barrieren in der alltäglichen Präsentationspraktik“ mit Moritz Knurr (Universität Paderborn) \nPräsentationen gehören zum Alltag universitärer Lehre. Die bewusste Vermeidung digitaler Barrieren innerhalb dieser Präsentationen ist jedoch selten. In dem Workshop werden daher Strategien vorgestellt\, die Lehrenden dabei helfen sollen\, digitale Barrieren in ihrer alltäglichen Präsentationspraktik abzubauen. Präsentieren wird während des Workshops jedoch nicht nur als technische Aufgabe\, sondern auch als kulturelle Praxis verstanden. Zunächst steht deshalb die Frage im Mittelpunkt\, was „Alltag“ überhaupt bedeutet und wie gerade alltägliche Praktiken dabei helfen können\, barrierearme Präsentationen nicht als Zusatzaufgabe\, sondern als selbstverständlichen Teil guter Lehre zu verstehen. Anschließend richtet sich der Blick auf typische Hürden bei der Erstellung von PowerPoint-Präsentationen: knappe Zeit\, technische Komplexität\, ästhetische Ansprüche und die Frage\, welchen Nutzen barrierearme Präsentationen für alle Studierenden haben. Dabei geht es nicht um Perfektion\, sondern um praktikable Schritte: kleine Handlungen\, die sich in die eigene Lehrpraxis integrieren lassen und digitale Barrieren spürbar reduzieren können. Alle Teilnehmenden sind in der Abschlussrunde dazu eingeladen\, ihre eigenen Erfahrungen und Strategien zu teilen\, mit denen sie versuchen\, Barrieren in ihrer Lehre abzubauen. \nFormat: Lehre im Dialog \n„Lehre im Dialog“ ist eine digitale Workshop-Reihe für alle\, die sich neue Impulse für die Lehre wünschen und an einem Austausch über innovative\, inklusiv konzipierte Lehre in der Primarstufenlehrkräftebildung interessiert sind. Das Format findet monatlich zur Mittagszeit (13.00-14.00 Uhr) statt und dauert maximal eine Stunde. Im Mittelpunkt stehen der Austausch und die gemeinsame Diskussion: Personen aus Hochschulen geben Einblicke in ihre Lehre\, teilen erprobte Konzepte und regen zur Diskussion an. Dabei gilt das Motto: „Impulse aus der Community für die Community“.
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SUMMARY:Vortrag und Workshop: Annette Lareau (University of Pennsylvania / Fellow im Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt)
DESCRIPTION:Zu Beginn des Wintersemesters 2026/2027 ist die renommierte Familien- und Ungleichheitssoziologin Prof. Annette Lareau zu Gast an der Universität Bielefeld. Seit Jahrzehnten werden ihre Bücher und Befunde weltweit und in unterschiedlichen Disziplinen rezipiert\, um die sozialen Mechanismen der Produktion und Reproduktion von Ungleichheiten zu verstehen.    \nIm Rahmen der Pierre Bourdieu Lectures hält Prof. Annette Lareau dafür am 15. Oktober (Hörsaal 5 / hybrid) einen öffentlichen Vortrag (engl.) zu „Wealthy Families and the Transmission of Advantage: Understanding the top 1%“. Darin gibt Sie Einblick in Ihre jüngste Forschung zu US-amerikanischen ökonomischen Eliten und den familialen Strategien des Statuserhalts.  \nAls diesjährige Fellow des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Standort Bielefeld stärkt Sie Forschung zur politischen Bedeutung der extremen Ungleichheits(re)produktion und kooperiert dafür mit dem Arbeitspaket der Bielefelder Forschenden Dr. Barış Ertuğrul und Prof. Ullrich Bauer. \nDarüber hinaus findet am Folgetag (Freitag\, 16. Oktober) ein themenzentrierten Workshop zur Elitenforschung am Folgetag in einer Runde ausgewählter Forschender statt. Interessierte bitten wir\, eine kurze Mail an baris.ertugrul@uni-bielefeld.de sowie an ullrich.bauer@uni-bielefeld.de zu schicken. 
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SUMMARY:Daniel James: Verflochtene Rassifizierungen. Zur Verwandtschaft von Antisemitismus und Rassismus
DESCRIPTION:Zum Wintersemester 2026/2027 wird die Gastprofessur „Interdisziplinäre Antisemitismus- und Rassismuskritik“ mit Dr. Daniel James besetzt.\nAntrittsvorlesung mit anschließendem Empfang\n  \nWie hängen Antisemitismus und Rassismus zusammen? Die Debatte bewegt sich häufig zwischen zwei Antworten: Entweder gilt Antisemitismus als kategorial verschieden vom Rassismus oder als dessen besondere Form. Beide Antworten teilen jedoch eine Voraussetzung. Sie behandeln das Verhältnis taxonomisch\, also als eine Frage der Einordnung. Diese Frageform verengt den Blick dort\, wo Rassismus in der Debatte stillschweigend nach dem Modell antischwarzer und phänotypisch markierter Differenz verstanden wird. Formen rassifizierender Markierung\, die sich nicht primär an sichtbaren körperlichen Merkmalen festmachen\, geraten so leicht aus dem Blick. \nUm aus dieser begrifflichen Verengung herauszukommen\, setze ich stattdessen beim Begriff der Rassifizierung an. Darunter verstehe ich einen historischen Prozess\, in dem Unterschiede der Herkunft\, Religion oder Kultur sozial markiert und Menschen dadurch in Herrschaftsordnungen positioniert werden. Gerade weil Rassifizierung ein historischer Prozess ist\, schlage ich vor\, die Frage nach dem Verhältnis zwischen Antisemitismus und Rassismus genealogisch zu stellen. Ich frage daher nicht in erster Linie\, ob Antisemitismus unter den Rassismusbegriff fällt\, sondern wie ethnoreligiöse und koloniale Klassifikationen historisch ineinandergreifen und einander verändern. \nIch prüfe diesen Ansatz anhand der Geschichte sephardischer Gemeinden im atlantischen Raum. Dabei verfolge ich\, wie religiöse\, abstammungsbezogene\, rechtliche und koloniale Klassifikationen vom spätmittelalterlichen Iberien über das spanische Amerika bis in die niederländisch-atlantischen Plantagenordnungen des 17. Jahrhunderts zirkulieren\, neu miteinander verbunden werden und unterschiedliche Formen rassifizierter Zugehörigkeit hervorbringen. \nDas Ergebnis dieser Rekonstruktion fasse ich unter dem Begriff der Herkunftsverwandtschaft zusammen. Damit bezeichne ich einen historisch hervorgebrachten Zusammenhang\, in dem unterschiedliche Rassifizierungsprozesse einander kreuzen und verändern. Auf diese Weise lege ich die historischen Voraussetzungen vertrauter Kategorien frei und entwickle aus dem historischen Material einen Begriff\, mit dem sich geschichtliche Verwandtschaft ohne Gleichartigkeit denken lässt. \n\nZur Person:\nDaniel James hat Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und wurde an der Universität Konstanz mit einer Arbeit über Hegels Theorie der Sittlichkeit promoviert. Er war unter anderem an der Humboldt-Universität\, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf\, der TU Dresden und am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der klassischen deutschen Philosophie\, insbesondere bei Hegel und Marx\, der Sozialphilosophie\, der Philosophy of Race und der Philosophie der Sozialwissenschaften. In seinem Habilitationsprojekt Rassismus ohne Rasse untersucht er Rassifizierung als Prozess herkunftsbezogener Markierung und sozialer Positionierung. In diesem Rahmen arbeitet er zur Verwandtschaft von Antisemitismus und Rassismus. Zu seinen jüngeren Arbeiten gehören Hegel and Colonialism (mit Franz Knappik; Cambridge University Press\, 2025) sowie die Aufsätze „Folk Concepts of Race\, Cross-Culturally“ (mit Leda Berio u. a.) und „Who Counts in Official Statistics?“ (mit Morgan Thompson und Tereza Hendl).
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SUMMARY:Lehre im Dialog: Workshop „Und täglich grüßt ein Hindernis - Strategien zur Vermeidung digitaler Barrieren in der alltäglichen Präsentationspraktik“
DESCRIPTION:Lehre im Dialog: Workshop „Und täglich grüßt ein Hindernis – Strategien zur Vermeidung digitaler Barrieren in der alltäglichen Präsentationspraktik“ mit Moritz Knurr (Universität Paderborn) \nPräsentationen gehören zum Alltag universitärer Lehre. Die bewusste Vermeidung digitaler Barrieren innerhalb dieser Präsentationen ist jedoch selten. In dem Workshop werden daher Strategien vorgestellt\, die Lehrenden dabei helfen sollen\, digitale Barrieren in ihrer alltäglichen Präsentationspraktik abzubauen. Präsentieren wird während des Workshops jedoch nicht nur als technische Aufgabe\, sondern auch als kulturelle Praxis verstanden. Zunächst steht deshalb die Frage im Mittelpunkt\, was „Alltag“ überhaupt bedeutet und wie gerade alltägliche Praktiken dabei helfen können\, barrierearme Präsentationen nicht als Zusatzaufgabe\, sondern als selbstverständlichen Teil guter Lehre zu verstehen. Anschließend richtet sich der Blick auf typische Hürden bei der Erstellung von PowerPoint-Präsentationen: knappe Zeit\, technische Komplexität\, ästhetische Ansprüche und die Frage\, welchen Nutzen barrierearme Präsentationen für alle Studierenden haben. Dabei geht es nicht um Perfektion\, sondern um praktikable Schritte: kleine Handlungen\, die sich in die eigene Lehrpraxis integrieren lassen und digitale Barrieren spürbar reduzieren können. Alle Teilnehmenden sind in der Abschlussrunde dazu eingeladen\, ihre eigenen Erfahrungen und Strategien zu teilen\, mit denen sie versuchen\, Barrieren in ihrer Lehre abzubauen. \nFormat: Lehre im Dialog \n„Lehre im Dialog“ ist eine digitale Workshop-Reihe für alle\, die sich neue Impulse für die Lehre wünschen und an einem Austausch über innovative\, inklusiv konzipierte Lehre in der Primarstufenlehrkräftebildung interessiert sind. Das Format findet monatlich zur Mittagszeit (13.00-14.00 Uhr) statt und dauert maximal eine Stunde. Im Mittelpunkt stehen der Austausch und die gemeinsame Diskussion: Personen aus Hochschulen geben Einblicke in ihre Lehre\, teilen erprobte Konzepte und regen zur Diskussion an. Dabei gilt das Motto: „Impulse aus der Community für die Community“.
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