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Weitere Förderung für DFG-Forschungsgruppe in der Chemie


Text: Julia Bömer

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Forschungsgruppe „Bioinspirierte Oxidationskatalyse mit Eisenkomplexen“ der Universität Bielefeld weiter. In der Forschungsgruppe arbeiten acht, über Deutschland verteilte, Arbeitskreise. Bereits seit 2022 erforschen sie, Metalloenzyme als natürliche Katalysatoren zu imitieren, um fossile Rohstoffe effizienter und nachhaltiger nutzbar zu machen. Dabei lassen sich die Forschenden von Prozessen in der Natur inspirieren. Leiter der Forschungsgruppe bleibt Professor Dr. Thorsten Glaser von der Universität Bielefeld. Die DFG fördert die Forschungsgruppe bis 2030 mit insgesamt 3,8 Millionen Euro.

Zwei der bisherigen Forschungsergebnisse: In einem synthetisch nachgebauten Molekül haben die Forschenden ein wichtiges Zwischenprodukt nachgewiesen, das an der Umwandlung von Methan beteiligt ist. Mit einem anderen Molekül konnten die Forschenden zum ersten Mal die Reaktivität des natürlichen Enzyms nachahmen – ein wichtiger Schritt für die Entwicklung nachhaltiger Katalysatoren. Dazu arbeiteten die Bielefelder Forschenden um Dr. Thorsten Glaser, Professor für Anorganische Chemie, mit Kolleg*innen der Max-Planck-Institute für chemische Energiekonversion und für Kohlenforschung sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München zusammen. Leiter Professor Dr. Thorsten Glaser dazu: „Die Ergebnisse unserer chemischen Grundlagenforschung hilft dabei, neue Verfahren entwickeln zu können, um kostbare fossile Rohstoffe energieeffizienter und nachhaltiger zu verarbeiten.“

Professor Dr. Thorsten Glaser leitet die DFG-Forschungsgruppe, die weiter gefördert wird.
Professor Dr. Thorsten Glaser leitet die DFG-Forschungsgruppe, die weiter gefördert wird.

Die zweite Förderphase soll die bisherigen Arbeiten zur bioinspirierten Oxidationskatalyse weiter voranbringen. Dabei arbeiten die Forschenden der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld mit den Partner*innen anderer Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Förderung von Forschungsgruppen